Energieberatung für Unternehmen

Wir möchten Ihnen gerne nachfolgend einen Einblick in unsere Energieberatungsleistungen für Unternehmen und mögliche Förderungen in diesem Zusammenhang geben - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Da viele Unternehmen einen beträchtlichen Energiebedarf haben, lohnt es sich hier besonders, genau hinzuschauen. Die ausführliche Analyse und darauffolgende Energieeinsparungsmaßnahmen amortisieren sich oft in sehr kurzer Zeit! Jedes Unternehmen ist individuell zu betrachten.

Energieeffizienzexperte für Förderprogramme des BundesUnser Büro ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in der Energieauditorenliste registriert und in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena für die Energieberatung im Mittelstand (BAFA) eingetragen. Dies berechtigt uns im Rahmen zahlreicher Förderprogramme, für KMU wie auch für größere Unternehmen, als Sachverständigenbüro tätig zu sein.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Energieaudit EDL-G / DIN EN 16247-1

Das "Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G)" verpflichtet gemäß §§ 8 ff. alle Unternehmen zur Durchführung von Energieaudits, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission sind, außer wenn sie ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem (EMAS) eingerichtet haben.

Wir führen Energieaudits in Unternehmen nach §§ 8 ff. EDL-G / DIN EN 16247-1 durch und freuen uns auf Ihre Anfrage.

Gerne unterstützen wir auch Unternehmen bei der Ein- und Weiterführung ihres Energiemanagementsystems gemäß DIN EN ISO 50001.

Kontakt >>

Energieberatung im Mittelstand

Speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bieten wir sehr hoch geförderte Energieberatungen an.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Energieberatung kleiner und mittlerer Unternehmen einschließlich einer eventuellen Umsetzungsbegleitung von Maßnahmen mit bis zu 80 % der Beratungskosten!

Oft lassen sich mit geringen finanziellen Mitteln erhebliche Effizienzsteigerungen erreichen und durch verminderten Energiebedarf Kosten- und Wettbewerbsvorteile erzielen.

Nähere Informationen zur geförderten Energieberatung im Mittelstand finden Sie auf der Internetseite des BAFA.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Kontakt >>

Geförderte Energiesparmaßnahmen für Unternehmen

Für Unternehmen bieten sich vielfältige Möglichkeiten zu Energieeinsparungsmaßnahmen, die zu deutlichen Kosteneinsparungen führen und zudem noch staatlich gefördert werden!

Nachfolgend möchten wir gerne ein paar Beispiele beschreiben.

 

Beispiel 1: BAFA - Förderung von Querschnittstechnologien

Das BAFA hat dieses Förderprogramm für Energiesparmaßnahmen in Unternehmen nun mit verbesserten Bedingungen neu aufgelegt. Es werden Einzelmaßnahmen ab 2000 € Investitionskosten gefördert mit einem Zuschuss bis zu 30 % (KMU) bzw. bis zu 20 %:

  • Elektrische Motoren und Antriebe:
    • Einsatz hocheffizienter Elektromotoren und -antriebe,
    • Drehzahlregelung bei elektrischen Motoren und Antrieben.
  • Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung, soweit nicht in Heizkreisen von Gebäuden zur Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser genutzt:
    • Einsatz hocheffizienter Kreiselpumpen,
    • Einsatz hocheffizienter Nassläufer-Pumpen,
    • Einsatz hocheffizienter Trockenläufer-Pumpen,
    • Drehzahlregelung/Frequenzumrichter.
  • Ventilatoren:
    • Einsatz hocheffizienter Ventilatoren in lufttechnischen Anlagen,
    • Drehzahlregelung/Frequenzumrichter.
  • Einsatz hocheffizienter Wärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung in raumlufttechnischen Anlagen.
  • Druckluftanlagen:
    • Einsatz hocheffizienter Kompressoren,
    • Nachrüstung einer übergeordneten Regelung zur Optimierung des Einsatzes mehrerer Kompressoren,
    • Erstinvestition in Ultraschallmessgeräte zum Auffinden von Leckagen (Leckagemessgerät) in Verbindung mit einer
      der genannten Maßnahmen bei Druckluftsystemen,
    • Einsatz hocheffizienter Wärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung in Drucklufterzeugungsanlagen,
    • Wärmerückgewinnungs- bzw. Abwärmenutzungsanlagen in Prozessen innerhalb des Unternehmens.
  • Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen.

Ebenso fördert das BAFA in diesem Programm größer angelegte systemische Optimierungen auf der Grundlage eines von uns erstellten Energiesparkonzeptes ebenso mit einem Zuschuss bis zu 30 % (KMU) bzw. bis zu 20 %.


Beispiel 2: KfW-Energieeffizienzprogramm Produktionsanlagen/-prozesse

Die KfW fördert in diesem Programm mit zinsvergünstigten Krediten:

  • Alle Investitionsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung von mindestens 10 % (Einstiegsstandard) bzw. mindestens 30 % (Premiumstandard) erzielen, beispielsweise in den Bereichen:
    • Maschinen/Anlagen/Prozesstechnik,
    • Druckluft/Vakuum/Absaugtechnik,
    • Elektrische Antriebe/Pumpen,
    • Prozesskälte und Prozesswärme,
    • Wärmerückgewinnung/Abwärmenutzung (für Produktionsprozesse),
    • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik,
    • Informations- und Kommunikationstechnik,
    • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
  • Ferner die Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie für Energiemanagementsysteme in Verbindung mit einer förderungswürdigen betrieblichen Energieeinsparinvestition.

 

Beispiel 3: KfW-Energieeffizienzprogramm Abwärme

Die KfW fördert in diesem Programm mit zinsvergünstigten Krediten:

  • Innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme, zum Beispiel:
    • Prozessoptimierung,
    • Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien zur Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme,
    • Dämmung/Isolierung von Anlagen, Rohrleitungen und Armaturen,
    • Rückführung von Abwärme in den Produktionsprozess,
    • Vorwärmung von anderen Medien,
    • Verwendung für Heizzwecke außerhalb des Gebäudes, in dem die Wärme anfällt,
    • Stromeffizienzmaßnahmen nur soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Durchführung der Abwärmemaßnahme stehen.
  • Außerbetriebliche Nutzung von Abwärme:
    • Maßnahmen zur Auskopplung der Abwärme,
    • Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme an Dritte, z. B. Einspeisung in bestehende Wärmenetze.
  • Verstromung von Abwärme, z. B. ORC-Technologie.
  • Abwärmekonzept sowie Umsetzungsbegleitung und Controlling:
    • Förderfähig sind Aufwendungen für die Erstellung des Abwärmekonzepts einschließlich Umsetzungsbegleitung und Controlling der geförderten Investitionsmaßnahme durch uns.

 

Beispiel 4: KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren

Die KfW fördert in diesem Programm mit zinsvergünstigten Krediten und Tilgunsgzuschüssen:

  • Die energetische Sanierung von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses für Bestandsgebäude erreichen. Folgende Standards werden gefördert:
    • KfW-Effizienzhaus 70
    • KfW-Effizienzhaus 100
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal
  • Die Umsetzung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und/oder der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz an bestehenden gewerblichen Nichtwohngebäuden. Folgende Einzelmaßnahmen werden gefördert:
    • Dämmung von Wänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen,
    • Erneuerung und Aufbereitung von Fenstern, Vorhangfassaden, Außentüren und Toren (inkl. Ladestellen),
    • Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes,
    • Einbau, Austausch oder Optimierung raumluft- und klimatechnischer Anlagen inkl. Wärme-/Kälterückgewinnung und Abwärmenutzung,
    • Erneuerung und/oder Optimierung der Wärme-/Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung inkl. Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen,
    • Austausch und/oder Optimierung der Beleuchtung und
    • Einbau oder Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie der Gebäudeautomation.
  • Die Errichtung energieeffizienter gewerblich genutzter Gebäude, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses für Neubauten erreichen.
    Folgende Niveaus werden gefördert:
    • KfW-Effizienzhaus 55
    • KfW-Effizienzhaus 70
  • Förderfähig sind auch alle sonstigen Maßnahmen, die zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme der im Programm geförderten Maßnahmen erforderlich sind. Dazu gehören auch:
    • Nebenarbeiten, wie z. B. Ausbau und Entsorgung von Altanlagen,
    • Planungskosten, die notwendigerweise Bestandteil der Baumaßnahme sind Maßnahmen zur Einregulierung der geförderten Anlage (Messung und Anpassung der Regelparameter inklusive des hydraulischen Abgleichs von Wärme- und Kälteverteilsystemen) und
    • Aufwendungen für Energiemanagementsysteme.

 

 

Haben Sie Interesse ?

Wir bieten Energieberatungsleistungen sowohl für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch für Unternehmen, deren Größe die Grenze für KMU übersteigt. Nutzen Sie unsere Fachkompetenzen in Sachen energieeffiziente Gebäude und Anlagen. Wir beraten Sie gerne bezüglich möglicher Energieeinsparungsmaßnahmen, deren Umsetzung und Möglichkeiten zur staatlichen Förderung!

Kontakt >>