Wärme- und Feuchteschutz

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend unsere Dienstleistungen als freies Sachverständigenbüro für Wärme- und Feuchteschutz vorstellen.

Unseren Schwerpunkt sehen wir innerhalb dieses Fachgebietes bei:

  • der Durchführung spezieller bauphysikalischer Berechnungen / Simulationen, insbesondere:
  • der Unterstützung von Architekten, Planern, Energieberatern und Sachverständigen bei speziellen Problemstellungen an allen Arten von Gebäuden - Wohngebäude und Nichtwohngebäude.

Behaglichkeit / Raumklima

Bemessung und Beurteilung der Behaglichkeitskriterien in Räumen

  • Raumlufttemperatur,
  • Raumluftfeuchtigkeit,
  • Strahlungstemperatur-Asymmetrie,
  • vertikale Temperaturschichtungen im Raum,
  • Fußbodentemperatur,
  • Zugerscheinungen und
  • operative Raumtemperatur

im Zusammenhang mit der

  • Aktivität und
  • Bekleidung der Personen im Raum.

 

Messung von Raumklimadaten

Aufzeichnung und Auswertung über mehrere Tage hinweg mithilfe eines Datenloggersystems von:

  • Lufttemperatur und
  • relativer Luftfeuchtigkeit.

JAZ und JHZ von Wärmepumpenanlagen

Für verschiedene Förderprogramme der KfW und des Bafa ist für Wärmepumpenanlagen die Berechnung der Jahresarbeitszahl (JAZ) und der Jahresheizzahl (JHZ) notwendig. Die Jahresarbeitszahl und die Jahresheizzahl berechnen wir nach VDI 4650 Blatt 1 aus den jeweils auf einem Prüfstand eines unabhängigen Prüfinstituts ermittelten Effizienzkennwerten COP der Wärmepumpe, meist entnehmbar aus den Katalogdaten des Herstellers, und den Kennwerten der ausgeführten Anlage wie:

  • Vorlauf- und Rücklauftemperatur des Wärmeverteilsystems,
  • Normaußentemperatur im Heizfall,
  • Solarunterstützung,
  • Trinkwassererwärmung,
  • und je nach Anlagenausführung weiteren Daten zur Betriebsweise.

Kühllast

Ermittlung der maximalen Kühllast gemäß
DIN V 18599-2 / VDI 2078 Entwurf 2012 (Abschätzverfahren).

Wärmebrückenberechnung

Wärmebrückenberechnungen für Wohn- und Nichtwohngebäude, Neubau und Sanierung im Bestand

Gleichwertigkeitsnachweis für Wärmebrücken

Erstellung von Gleichwertigkeitsnachweisen für Wärmebrücken gemäß DIN 4108 Beiblatt 2 für die Verwendung des reduzierten Wärmebrückenzuschlags ΔU = 0,05 W/m²K in der Energiebedarfsberechnung.

Detaillierte Wärmebrückenberechnung

Erstellung von detaillierten Wärmebrückenberechnungen für die Ermittlung des für das jeweilige Gebäude spezifischen Wärmebrückenzuschlags für die Energiebedarfsberechnung. Dies ist eine Alternative zu den nach EnEV erlaubten Pauschalzuschlägen und führt oftmals zu einem geringeren Ansatz für die Wärmeverluste an Wärmebrücken. Ebenso ist die detailiierte Wärmebrückenberechnung möglich, wenn der Gleichwertigkeitsnachweis aufgrund einer konstruktiven Abweichung von der DIN 4108 Beiblatt 2 nicht gestattet ist. Bei der detaillierten Wärmebrückenberechnung werden die Wärmeverluste aller linienförmigen Wärmebrücken einzeln berechnet und in Verbindung mit deren Längen deren Wärmeverlust ermittelt. Im Verhältnis zur wärmeübertragenden Außenfläche des Gebäudes wird dann der Wärmebrückenzuschlag für das Gebäude ermittelt.

Nachweis zum Feuchteschutz an Wärmebrücken

Wärmebrücken können in ihrem thermischen Einflussbereich zu deutlich niedrigeren raumseitigen Oberflächentemperaturen, zu Tauwasserniederschlag und zur Schimmelbildung führen. Um das Risiko der Schimmelbildung durch konstruktive Maßnahmen zu verringern, ist gemäß DIN 4108-2 für Räume mit bestimmungsgemäßer Beheizung auf Innentemperaturen ≥ 19°C die Einhaltung des Temperaturfaktors f ≥ 0,7 bzw. einer Mindestoberflächentemperatur ≥ 12,6 °C nachzuweisen.

Hygrothermische Wärmebrückenberechnung

Berechnungen zum Feuchteverhalten von Wärmebrücken unter realen Klimabedingungen führen wir mit WUFI 2D durch, siehe "Wasserdampfdiffusion - dynamische Berechnung mit WUFI".

 

Ihre Anfrage zur Wärmebrückenberechnung

Beispiel Wärmebrückenberechnung Attika mit BKI Wärmebrückenplaner 2

Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage bezüglich eines Wärmebrückennachweises an unsere E-Mail-Adresse This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. mit folgenden Unterlagen:

  • Energiebedarfsberechnung mit Bauteilberechnungen / U-Wert-Berechnungen.
  • aktueller Bauplan / Werkplan und
  • Konstruktionsdetails.

Für statische Wärmebrückenberechnungen nutzen wir die Software BKI Wärmebrückenplaner 2.