Thermografie

Jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt sendet Wärmestrahlung aus. Die Thermografie, d.h. die Erstellung von Wärmebildern, macht diese Wärmestrahlung von Oberflächen sichtbar und stellt sie als Temperaturverteilung in einem Bild mit einer geeigneten Farbskala dar.

 

Unsere Anwendung der Thermografie

Wir nutzen die Thermografie hauptsächlich zur:

  • Ortung und Dokumentation von Luftleckagen bei Blower-Door-Tests und passenden Temperaturdifferenzen zwischen innen und außen (im Winter in beheizten Gebäuden, im Sommer in gekühlten Gebäuden) und
  • zur thermografischen Überprüfung von elektrischen Anlagen (Industriethermografie).

Weitere Anwendungen sind bei uns die Gebäudethermografie (bei passender Witterung im Winter) sowie die thermografische Überprüfung von Photovoltaikanlagen im laufenden Betrieb.

 

Von uns eingesetztes Kamerasystem

Wir verwenden für unsere Wärmebildaufnahmen eine hochwertige Kamera, die 875-2 von Testo mit "SuperResolution"-Technologie:

  • 320 x 240 Bildmesspunkte im Infrarotbereich
  • Thermische Empfindlichkeit (NETD) < 0,08 K
  • Integrierte Digitalkamera für die Aufnahme von Realbildern mit gleichem Bildausschnitt wie die zugehörigen Wärmebilder
  • Temperaturmessbereich -20°C bis +280°C

Für die Gebäudethermografie verwenden wir ein Standardobjektiv mit sehr breitem Sichtfeld (32° x 23°), das z.B. bei Aussenaufnahmen Bilder mit guter Übersicht über das Gebäude ermöglicht. Für Objekte, die sehr detailliert aufgenommen werden müssen, an die aber nicht sehr nahe herangegangen werden kann, beispielsweise einzelne Photovoltaikmodule, steht uns alternativ ein Teleobjektiv mit 9° x 7° zur Verfügung.

Die Auswertung und Nachbearbeitung der Wärmebilder sowie die Erstellung des Berichts erfolgt mit der Software "IRSoft" des Kameraherstellers.