Energieberatung für Unternehmen

Da viele Unternehmen einen beträchtlichen Energiebedarf haben, lohnt es sich hier besonders, genau hinzuschauen. Zumal die Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien in der Zukunft ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für Unternehmen sein werden. Die ausführliche Analyse und darauffolgende Energieeinsparungsmaßnahmen amortisieren sich oft in sehr kurzer Zeit! Jedes Unternehmen ist individuell zu betrachten. Mit unserer Energieberatung unterstützen wir Unternehmen bei der notwendigen Energiewende - dem Umbau der Energienutzung im Unternehmen von fossiler Energie zur Nutzung klimaneutraler erneuerbarer Energie.

Unser Büro ist:

Dadurch sind wir befugt, Energieaudits nach DIN EN 16247, Energieberatungen nach dem Modul DIN EN 16247 und weitere Dienstleistungen mit diesem Anforderungsprofil durchzuführen.

Die KfW bietet seit 15. März 2020 das neue Förderprogramm "Klimaschutzoffensive für den Mittelstand (293)".

Sie informiert hierzu in einer KfW-Info für Multiplikatoren im Februar 2020 wie folgt:

"Bei der Erfüllung der deutschen Klimaschutzziele spielt der Mittelstand eine Schlüsselrolle. Durch frühzeitige Ausrichtung auf eine nachhaltige und klimagerechte Wirtschaftsweise kann er seine Vorreiterrolle ausbauen und gleichzeitig zur klimapolitischen Zielerreichung beitragen. Die KfW begleitet diesen Prozess und setzt verstärkte Anreize, in klimaschonende Maßnahmen zu investieren.

Hierzu dient das neue Förderprodukt mit den folgenden Eckpunkten:

  • Das Förderprodukt richtet sich an mittelständische private und kommunale Unternehmen mit einem maximalen Jahresumsatz von 500 Mio. Euro.
  • Gefördert werden Investitionsvorhaben in Deutschland und in der Europäischen Union, die in Anlehnung an die EU-weite Definition für ökonomisch nachhaltiges Wirtschaften ("EU-Taxonomie") als klimafreundlich eingestuft werden.
  • Hierunter fallen auch Investitionen in die Herstellung klimafreundlicher Produkte und Technologien, die bei ihrer Anwendung in nachgelagerten Sektoren (auch privaten Haushalten) eine hohe klimaschützende Wirkung aufweisen.
  • Neben einem Kredit mit attraktivem Zinssatz besteht zusätzlich die Option auf einen ergänzend zum Kredit zu beantragenden Klimazuschuss. Die Zuschussförderung erfolgt in Abhängigkeit von der Markt- und Volumenentwicklung nach dem Windhundverfahren. Über die Höhe des Zuschusses werden wir rechtzeitig vor Programmstart gesondert informieren. Für eine transparente Kundeninformation schalten wir auf der Produktseite im Internet eine Hinweisbox, in der die jeweils aktuell gültige Zuschusshöhe angegeben wird. Der Klimazuschuss wird als Übergangslösung bis zur Einführung des negativen Bankeneinstandes angeboten.
  • Ab dem 15.03.2020 ist die Beantragung sowohl des Kredits als auch des Klimazuschusses möglich. Dabei ist der Prozess so ausgestaltet, dass der Antrag des Kunden auf Klimazuschuss ebenfalls durch den Finanzierungspartner gemeinsam mit dem Kreditantrag an die KfW übermittelt wird. Hinweis: Der Klimazuschuss kann nur in Verbindung mit einem Kredit aus der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand beantragt werden.

..."

 

Förderfähige Investitionen

Förder­fähig sind Investitionen in die Er­richtung, den Er­werb sowie die Modernisierung von Anlagen / Betriebseinrichtungen:

  • Herstellung klima­freundlicher Technologien, Produkte und Schlüssel­komponenten:
    • Herstellung von Erneuerbare Energien-Anlagen und deren Schlüsselkomponenten,
    • Herstellung von emissionsarmen Fahrzeugen und deren Schlüsselkomponenten,
    • Herstellung von energieeffizienten Bauteilen undAnlagentechniken für Gebäude sowie von Haushaltsgeräten (einschließlich Schlüsselkomponenten),
    • Herstellung von CO2-armen Technologien und Produkten (einschließlich Schlüsselkomponenten),
  • Klimafreundliche Produktions­verfahren:
    • Herstellung von Zementklinker und Zement,
    • Herstellung von Aluminium,
    • Herstellung von Eisen und Stahl,
    • Herstellung von Wasserstoff,
    • Herstellung verschiedener anorganischer Basischemikalien,
    • Herstellung verschiedener organischer Basischemikalien,
    • Herstellung von Ammoniak und Salpetersäure,
    • Herstellung von Kunststoffen in Primärform,
  • Strom-, Wärme-, Kälteerzeugung:
    • Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien:
      • Photovoltaikanlagen (PV),
      • Solarthermische Kraftwerke,
      • Windkraftanlagen,
      • Anlagen zur Nutzung der Meeresenergie,
      • Wasserkraftanlagen,
      • Geothermiekraftwerke,
    • Stromerzeugung aus Gas,
    • Stromerzeugung aus Bioenergie (Biomasse, Biogas, Biokraftstoffe),
    • Übertragung und Verteilung von elektrischem Strom,
    • Energie­speicher,
    • Herstellung von Bio­masse, Bio­gas und Bio­kraft­stoffen,
    • Sanierung von Gasnetzen,
    • Fernwärme-, Nahwärme- und Kältenetze,
    • Einbau und Betrieb elektrischer Wärmepumpen,
    • Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung (KWK),
    • Wärme- / Kälteerzeugung:
      • Wärme- oder Kälteerzeugung aus Solarenergie,
      • Wärme- oder Kälteerzeugung aus Geothermie oder Gasverbrennung,
      • Wärme- oder Kälteerzeugung aus Bioenergie,
    • Nutzung von Abwärme zum Heizen oder Kühlen,
  • Wasser, Abwasser, Abfall,
  • CO2 Abscheidung, Transport und Speicherung,
  • Transport, nachhaltige Mobilität:
    • Schienengebundener Personenfernverkehr (Überland) ,
    • Schienengebundener Güterverkehr,
    • Öffentlicher regionaler oder städtischer Personenverkehr an Land,
    • Infrastruktur für emissionsarmen Verkehr an Land,
    • Pkw und leichte Nutzfahrzeuge:
      • Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sowie Fahrzeuge der Kategorie L mit direktenEmissionen von Null (zum Beispiel Brennstoffzellen- oder batterieelektrische Fahrzeuge),
      • Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit direkten Emissionen von höchstens 50g CO2/km (gemäß WLTP)
    • Straßengütertransport:
      • Schwere Nutzfahrzeuge, die weniger als 1g CO2/kWh (oder 1g CO2/km für bestimmte Fahrzeuge der Klasse N2 – siehe Verordnung EU 2018/858) ausstoßen.
      • Schwere Nutzfahrzeuge, deren spezifische direkte CO2-Emissionen weniger als 50%der Referenzwerte für CO2-Emissionen der jeweiligen Fahrzeuguntergruppe aufweisen (gemäß EU Verordnung (EU) 2019/1242 zur Festlegung von CO2-Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge).
    • Personenfernverkehr/ -überlandverkehr (Straße),
    • Personenbeförderung auf Binnenwasserstraßen,
    • Güterverkehr auf Binnenwasserstraßen,
    • Infrastruktur für den emissionsarmen Transport zu Wasser,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

Die beantragten Maß­nahmen müssen die technischen Anforderungen gemäß der Anlage zum Merkblatt „Technische Mindestanforderungen Klima­schutz­offensive für den Mittel­stand“ erfüllen.

 

Binden Sie uns frühzeitig als Ihren Sachverständigen gemäß Förderprogramm ein

Da für viele der oben genannten förderfähigen Investitionen in den Klimaschutz Bestätigungen eines im Förderprogramm zugelassenen Sachverständigen notwendig sind, wie beispielsweise CO2-Fußabdruck-Analysen oder die Bestätigung der Einhaltung von Treibhausgas-Schwellenwerten nach EU-Verordnung Nr. 600/2012, empfiehlt die KfW die frühzeitige Einbindung eines Sachverständigen im Sinne dieses Förderprogramms. Die KfW benennt hier den Sachverständigen gemäß Förderprogramm als "Experten für Energieeffizienz".

Unser Büro ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für das Förderprogramm "Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand" zugelassen. Wir dürfen damit als Sachverständiger im KfW-Förderprogramm "Klimaschutzoffensive für den Mittelstand (293)" für Unternehmen tätig werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot nach Zeitaufwand mit unserem Stundensatz sowie Nebenkosten für die Begleitung des Förderprogramms als Sachverständiger und werden gerne nach der Beauftragung für Sie tätig.